Gerechtigkeit für Hubertus Knabe

Am 25. September 2018 wurde der Direktor der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, Dr. Hubertus Knabe, nach mehr als 17-jähriger Tätigkeit gekündigt und mit sofortiger Wirkung von der Arbeit freigestellt. Ein Grund dafür wurde ihm nicht mitgeteilt. Die Absetzung widerspricht fundamentalen Grundsätzen des Rechtsstaats und des Arbeitsrechts. Der Verdacht steht im Raum, dass die handstreichartige Entlassung politisch motiviert war, um einen unbequemen Kritiker und Mahner auszuschalten.

Wir sind froh, in einem Rechtsstaat zu leben, der es erlaubt, Entscheidungen wie diese gerichtlich überprüfen zu lassen. Allerdings ist dies ein Weg, der langwierig und teuer ist. Während die politisch Verantwortlichen ihre Kosten aus Steuermitteln decken können, muss sie der Betroffene alleine tragen.

Wir wollen, dass die Vorgänge um die Entlassung von Dr. Hubertus Knabe politisch und juristisch aufgeklärt werden. Alle, die seine Arbeit schätzen, möchten wir deshalb dazu einladen, sich mit einer Spende an den zu erwartenden Prozesskosten zu beteiligen. Auch ein geringer Betrag hilft schon weiter. Unser Ziel ist Gerechtigkeit für Hubertus Knabe.

Um eine zweckgemäße Verwendung der Spenden zu garantieren, haben wir den Rechtsanwalt Jürgen Graalfs als Treuhänder und Verwalter des Spendenkontos eingesetzt. Die auf das Konto eingehenden Spenden dürfen ausschließlich für Anwalts- und Gerichtskosten im Verfahren Dr. Hubertus Knabe ./. Stiftung Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen verwandt werden. Sollten nach Abschluss des Rechtsstreits noch Gelder auf dem Konto verbleiben, fließen diese in vollständiger Höhe an "Gegenwind", die Beratungsstelle für politisch Traumatisierte der SED-Diktatur in Berlin.

Bitte spenden Sie auf das

Spendenkonto
DE 74 1001 0010 0926 5891 01
Empfänger: Rechtsanwalt Jürgen Graalfs
Betreff: Anderkonto Knabe


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